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2.2 Werkstattunterricht - eine in der UGS angewandte Unterrichtsform -
Eine Werkstattunterricht wird den Schülern zu einem bestimmten Thema ein vielfältiges Angebot von Lernsituationen und Lernmaterialien für Einzel-, Partner- und Gruppenarbeit zur Verfügung gestellt, welches den Kindern selbständiges und eigenverantwortliches Arbeiten ermöglichen soll. Dabei sind die Lernangebote fächerübergreifend angelegt, d.h. je nach Thema werden Bezüge zu den Lernbereichen Sprache; Sachunterricht, Mathematik, Kunst und Musik hergestellt.
Die Lernangebote sind im Klassenraum verteilt und bestehen nicht nur aus Arbeitsblättern, sondern schließen - dem Grundsatz der Handlungsorientierung entsprechend - Möglichkeiten zum handelnden Umgang mit Dingen z.B. Experimente zum Thema, Verklanglichung von Gedichten).
Zu jedem Lernangebot gibt es eine Auftragskarte, auf der der Arbeitsauftrag, das benötigte Material und die vorgesehene Sozialform angegeben ist, so dass die Kinder möglichst selbständig arbeiten können.
Die Kinder erhalten einen so genannten Arbeitspass, auf dem alle Lernangebote verzeichnet sind. Nach der Erledigung einer Aufgabe markieren die Kinder das entsprechende Angebot. Dabei besteht die Möglichkeit seitens der Lehrerin, Pflicht- und Wahlaufgaben - für die ganze Klasse und/oder individuelle für jedes Kind - festzulegen. Die Quantität der Angebote kann je nach Erfahrung der Kinder im Umgang mit dem Werkstattlernen variieren.
In der Werkstatt kann 1 - 2 Stunden am Tag gearbeitet werden, begleitet vom Unterricht im Klassenverband zum Thema und einer gemeinsamen Reflextionsphase im Anschluss an die tägliche Werkstattarbeit.
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