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Konzept des Verkehrsunterrichtes
Wir sehen an unserer Schule vier Schwerpunkte der Verkehrserziehung:
1.) Vor der Einschulung 2.) Mit den Lernanfängern in den ersten Wochen 3.) Radfahrprüfung im 4. Schuljahr 4.) Im Laufe der Grundschulzeit
1.)
Vor der Einschulung besteht unser Anliegen in der vorbeugenden Beratung der Eltern am Informationsabend der zukünftigen Lernanfänger (ca. 10 Wochen Vor Beginn des neuen Schuljahres.
Es werden folgende Informationen/Hilfen angeboten:
Information des MSW (bislang: Elterninfo - CDs zur Verkehrserziehung - Reflektoren). Von der Stadt wird ein Schulwegeplan erarbeitet und an die Eltern verteilt. Am ersten Informationsabend vor der Einschulung besprechen die Kollegen/innen mit den Eltern, wie diese die Kinder auf die Gefahren des neuen Schulweges vorbereiten können. (z. B. Eltern sollen mit Kindern den Schulweg einüben - sie sollen dabei den sicheren Weg wählen). Bei Fahrschülern sollten die Eltern, bevor die Schule begonnen hat, zumindest einmal probeweise im Bus mitfahren, damit die Kinder hier sicherer werden.
2.)
Mit den Lernanfängern werden in den ersten Tagen und Wochen folgende Punkte erarbeitet:
Wir erkunden mit den Kindern die Schulumgebung, gehen mit ihnen durch den Wohnbezirk, stellen Gefahrenpunkte auf dem Schulweg der jeweiligen Klasse fest, lassen die Kinder dort das Verhalten der Verkehrsteilnehmer beobachten, machen Dias/Bilder von diesen Gefahrenpunkten. Die Kinder lernen die Überquerungshilfen an unserer Schule kennen und üben ihre Benutzung. Sie lernen, wie man eine Straße richtig überquert, auch bei vorhandenem Hindernis. Der Verkehrskasper kommt in alle 1. Klassen und zeigt den Kindern Grundregeln des Verhaltens im Verkehr. Jährlich findet eine Veranstaltung für alle Lernanfänger der Stadt Werne im Kolpinghaus zum Thema: „Richtiges Verhalten im Straßenverkehr“ statt. Wir üben mit den Kindern das Gehen in Gruppen und das richtige Verhalten an der Bushaltestelle und im Bus.
3.)
Radfahrausbildung im 4. Schuljahr
Theoretische Grundlagen für richtiges Verhalten im Straßenverkehr (Verkehrszeichen und Regelungen) kennen lernen und die Aufgabe von Straßenverkehrszeichen verstehen Vorfahrtsregeln Überquerungshilfen kennen lernen (Fahrbahnverengungen an unserer Schule, Zebrastreifen, Ampelanlagen) Verhalten im Straßenverkehr als Radfahrer Das verkehrssichere Fahrrad Überprüfung des eigenen Fahrrades (evtl. Reparaturen am eigenen Rad) Das Überqueren des Gehweges mit dem Rad Aufsteigen auf das Fahrrad - Anhalten und wieder Anfahren. Losfahren am Fahrbandrand Vorbeifahren an einem stehenden Hindernis Einordnen zum Abbiegen nach rechts oder links Das sichere Überqueren einer durch Ampeln gesicherten Kreuzung Praktische Übungen (am Fahrrad - mit dem Fahrrad) Unterrichtsgang mit Sichten und Benennen der vorgefundenen Verkehrszeichen: hierzu wurde ein Weg ermittelt, auf dem die Schüler viele verschiedene Verkehrsregelungen vorfinden. Beim Unterrichtsgang sollen insbesondere Vorfahrtsregeln und Verkehrszeichen mit den Schülern vor Ort besprochen werden. Überqueren der unterschiedlichsten Straßen (mit und ohne Ampelanlage). Überquerungshilfen benutzen Im Schonraum des Schulhofes führen die SU-Lehrer/innen die ersten zwei Doppelstunden der Radfahrausbildung durch: Überqueren und Aufsteigen, Losfahren am Fahrbahnrand, Vorbeifahren an einem Hindernis, Abbiegen
Radfahrprüfung Die SU-Lehrerinnen/Lehrer nehmen die „Theoretische Radfahrprüfung“ ab, d.h. sie werten die von den Schülern ausgefüllten Fragebögen aus.
Die Polizei führt für jedes Kind ebenfalls 2 Doppelstunden praktischen Unterricht zu den o.g. Themen durch (allerdings im laufenden Verkehr). Hierzu wird die Unterstützung von mindestens zwei Rad fahrenden Elternteilen benötigt. In einer 3. Doppelstunde nimmt die Polizei mit Hilfe dieser Elternteile die Radfahrprüfung ab und erteilt den Fahrradführerschein.
Regelungen zur Radfahrprüfung für unsere Schule: Der Verkehrsfachberater (z. Z. Herr Zotzmann von der Wienbredeschule) besorgt aus Fundbeständen der örtlichen Polizei Fahrräder zum Üben für die Kinder, die die eigenen Fahrräder nicht mitbringen können. Diese Fahrräder können von den einzelnen Schulen ausgeliehen werden. Langfristig sollte an jeder Grundschule ein Bestand an Fahrrädern aufgebaut werden (auch um Fahrrad flicken zu üben, Stromkreis am Fahrrad, Zahnräder und Funktion der Ganzschaltung usw. Wir wollen einen eigenen Bestand an Fahrrädern aufbauen. Hierbei wollen wir den Förderverein unserer Schule um Hilfe bei der Anschaffung bitten (gebrauchte Räder von Eltern kaufen? Werkzeug zum Reparieren und Flicken?)
4.)
Im Laufe der Grundschulzeit üben wir folgende Punkte:
- Gehen in Gruppen
Praktische Übung dazu: Anwendung bei Unterrichtsgängen in der Stadt (Museum, Kirche, Familienbildungsstätte, Bücherei, mittelalterliche Stadt, Freilichtbühne, Klärwerk) Busfahren Verhalten an der Bushaltestelle - Warten (Wo? Wie? Aufstellen zu den Schwimmfahrten) - Verhalten im Bus (Fahrschüler - Schwimmbad) - Verhalten der Autofahrer an der Bushaltestelle Radfahren in Begleitung Erwachsener Fahne, Gehweg benutzen, hierbei Rücksicht auf Fußgänger usw.)
- Verhalten an Straßen ohne Gehweg
- Verhalten im Verkehr bei Dunkelheit, bei widrigen Wetterbedingungen (Glatteis, Regen)
- Richtiges Verhalten im Straßenverkehr (Rücksichtnahme, Umsicht, Ruhe)
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