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Mittwoch 22 Feb 2012
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Förderkonzept PDF Drucken E-Mail

Förderkonzept

Jedes Kind bringt unterschiedliche Lernvoraussetzungen mit in die Schule. Damit jedes Kind erfolgreich arbeiten und lernen kann, sollte es gemäß seiner individuellen Fähig- und Fertigkeiten, Interessen und Bedürfnisse gefördert werden. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, wurde ein Förderkonzept an dieser Schule entwickelt, bei dem jedes Kind genau da gefördert wird, wo es einer konkreten Förderung bedarf.

Unser Förderkonzept besteht aus verschiedenen Bausteinen:
- Für jedes Kind mit besonderen Förderbedarfen existiert ein Förderplan
- Klassenübergreifender Förderunterricht
- Jahrgangsübergreifender Förderunterricht
- Zusätzliche Förderangebote im Bereich der Hochbegabung
- Lese-Rechtschreibförderung
- Förderung der Lesekompetenz
- Zusätzliches Förderangebot im mathematischen Bereich für die Schuleingangsphase
- Förderung im Gemeinsamen Unterricht
- Sportförderunterricht

Die Arbeit mit dem Förderplan

Im Verlauf der Schuleingangsdiagnostik, durch die Zusammenarbeit mit Eltern, Kindertagesstätten oder anderen außerschulischen Institutionen entsteht von jedem Kind ein individuelles Bild mit einem ganz persönlichen Förderbedarf.
Um nun ein Kind vom ersten Schultag an genau dort zu fördern, wo es auch steht, arbeitet unsere Schule vom ersten Tag an mit einem Förderplan für jedes Kind, welches besondere Förderbedarfe hat. Dies sind zum einen Kinder mit besonderen Begabungen, zum anderen Kinder mit Lernschwächen. Im Förderplan werden die wichtigsten Entscheidungen zur Förderung schriftlich festgehalten.
In gemeinsamen Förderplankonferenzen beraten die Lehrerinnen und Lehrer unserer Schule darüber, ob eine Förderung z. B. erfolgreich verlaufen ist oder ob sie noch weiter durchgeführt werden muss.

Klassenübergreifender Förderunterricht

Im klassenübergreifenden Förderunterricht werden alle Kinder gefordert und gefördert.
Jedes Kind hat jeweils eine Stunde Deutsch- und eine Stunde Mathematik-Förderunterricht in der Woche. Es stehen jeder Jahrgangsstufe meistens fünf Lehrkräfte zur Verfügung. Über die Zusammensetzung der Gruppen entscheiden alle Klassenlehrerinnen gemeinsam in dazu speziell eingerichteten Arbeitsgruppen. Die Zugehörigkeit zu bestimmten Fördergruppen ist nicht statisch. Sollte der Förderbedarf in dem diagnostizierten Bereich nicht mehr bestehen, wechselt das Kind in eine andere Fördergruppe gemäß seiner individuellen Fähig- und Fertigkeiten.


Jahrgangsübergreifender Förderunterricht

In Fällen, bei denen die Kinder noch große Lernschwierigkeiten zeigen oder sich ein Rücktritt in eine andere Klasse abzeichnet, können Kinder in Ausnahmefällen auch am Unterricht einer anderen Klassenstufe teilnehmen. Diese Entscheidung treffen die betroffenen LehrerInnen der Jahrgangsstufen in Zusammenarbeit mit den Eltern.

Der gleiche Schritt ist auch möglich, wenn ein Kind eine besondere Begabung in einem Fach aufweist oder über eine eventuelle Vorversetzung des Kindes nachgedacht wird. Auch hier werden sich die KollegInnen untereinander und mit den Eltern beraten.


Zusätzliche Förderangebote im Bereich der Hochbegabung

Für diese Kinder findet ein wöchentliches Angebot im Rahmen der Schach-AG statt. Diese fördert das logische und strategische Denken.
Im normalen Unterricht werden diese Kinder durch besondere Angebote im Rahmen der individuellen Förderung herausgefordert.
Des Weiteren haben diese Kinder die Möglichkeit an außerschulischen Wettbewerben teilzunehmen.

Lese-Rechtschreibförderung

Für Kinder mit besonderem Förderbedarf im Bereich Lesen und Rechtschreiben wird zusätzlich eine Förderstunde pro Woche angeboten. Hier wird zum einen mit dem Rechtschreibprogramm von Sommer-Stumpenhorst gearbeitet, zum anderen werden Strategien zur Verbesserung der Lesekompetenz erarbeitet und angewendet.

Förderung der Lesekompetenz

Folgende Fördermaßnahmen werden durchgeführt:

Eine Schülerbücherei „Leseburg“ wurde eingerichtet, gestaltet und wird weiter ausgebaut. Eltern begleiten die Kinder beim Ausleihverfahren und werden so auch in das Projekt eingebunden.
Die ganze Schule nimmt am Projekt  „Antolin“ teil, der Förderverein unterstützt diese Teilnahme finanziell.
Sehr früh wird sinnentnehmendes Lesen durch Leseangebote von Sommer-Stumpenhorst wie Lese-Mal-Kartei, Satzkartenlesen oder Lesetexte oder durch weitere Materialien gefördert.
Kontrolle der Lesefähigkeit erfolgt durch den standardisierten  Stolperwörtertest (Wilfried Metze) und durch weitere nicht standardisierte Tests.
In der Eingangsphase werden hin und wieder klassenübergreifende Leseprojekte ( Vorstellung von Büchern – Wahl nach Interessenslage ) durchgeführt.

Da nicht alle Schüler zu Hause über altersgemäße Literatur verfügen, schien es uns wichtig, diese bereit zu stellen. Zum einen geschieht dies durch Zusammenarbeit mit der Stadtbücherei Werne ( Themenkisten, Einführung in die Stadtbücherei als Unterrichtsthema), zum anderen besitzen viele unserer Klassen eine kleine „Klassenbücherei“. Aber die so den Kindern zur Verfügung gestellte Auswahl fand das Kollegium als zu gering. Daher beschloss es, eine Schulbücherei aufzubauen.
Mit Hilfe vieler Sponsoren ( Gelsenwasser, Förderverein, Sponsorenlauf) und großem Engagement des Kollegiums , sowie der Mitarbeit vieler Eltern , konnte die Bücherei „Leseburg“ am 21.08.07 offiziell eröffnet werden. Hier finden die Kinder zur Zeit ca. 1000 Bücher vor, die ihnen nach Alter und Jahrgang geordnet zur Verfügung stehen. Die Ausleihe geschieht unter Mitarbeit vieler Eltern , so dass zum einen die Unterrichtsarbeit nicht gestört wird, die Kinder zum anderen aber in Ruhe und ohne Zeitdruck ihre Wahl treffen können.
Ein ansprechendes Äußeres „als Leseburg“ soll die Schüler/inne motivieren, die Bücherei häufig in Anspruch zu nehmen.
Die Bücher wurden zudem so ausgewählt, dass sie möglichst im Programm „Antolin“ berücksichtigt wurden.

Ausblick:
Die Bücherei wird ständig erweitert. Außerdem finden Überlegungen zu einer Verlegung und räumlichen Umgestaltung stat.

Teilnahme der ganzen Schule am Projekt Antolin

Beim Projekt Antolin handelt es sich um ein Angebot eines Schulbuchverlages. In diesem Programm werden zahlreiche altersgemäße Kinderbücher verarbeitet. Die teilnehmenden Schulen ( gegen Lizenzgebühr – unsere wird vom Förderverein getragen) erhalten klassenweise Zugang über Passwörter. Jedes Kind kann nun im Programm Fragen zu einem von ihm gelesenen Buch beantworten und erhält eine entsprechende Rückmeldung. Der Lehrer/ die Lehrerin erhält Aussagen über die Qualität der Antworten und kann daraus Rückschlüsse ziehen und für die weitere Förderung nutzen.
Dadurch, dass jedes Kind eine Rückmeldung zum Gelesenen erhält, versprechen wir uns einen Anreiz des Kindes zum Lesen.

Zusätzliches Förderangebot im mathematischen
Bereich für die Schuleingangsphase

Parallel zum Mathematikunterricht werden den Kindern in Kleingruppen vertiefende Übungen mit Anschauungsmaterialien angeboten. Hierbei steht das handlungsorientierte Arbeiten verstärkt im Vordergrund, damit die Kinder die Lerninhalte besser verinnerlichen und erfassen können.

Sportförderunterricht

Sportförderunterricht umfasst Fördermaßnahmen für Kinder mit sportmotorischem Bedarf, Haltungs-, Organleistungs- und Koordinationsschwächen sowie Fördermaßnahmen für wenig motivierte, leistungsschwache und bewegungsgehemmte Schüler. Um zu einer ausgeglichenen Entwicklung beizutragen, sollen die motorischen Fähigkeiten, die Wahrnehmung sowie die Konzentration verbessert und das Bewegungskönnen erweitert werden. Bei dieser ganzheitlichen Erziehung steht Freude und Spaß an der Bewegung im Vordergrund.

Der Sportförderunterricht wird für das 1. und 2. Schuljahr mit jeweils einer Wochenstunde angeboten.
Zielgruppe dieser Fördermaßnahme sind Kinder mit mangelnden Bewegungserfahrungen. Darunter verstehen wir Mädchen und Jungen, die Mängel in ihren Bewegungsausführungen zeigen, wodurch Fertigkeiten wie „Fangen des Balles“ misslingen. Die folgende Seite zeigt ausführlich auf, für welche Kinder der Sportförderunterricht sinnvoll und wichtig ist.

Der Sportförderunterricht findet in einer angemessenen Gruppengröße von ca. zehn Kindern statt. Dadurch ist gewährleistet, dass die Lehrerin/der Lehrer den Kindern vielseitige Lerngelegenheiten (z.B. Übungen mit Rollbrettern) und differenzierte Erfahrungssituationen anbieten kann. Außerdem lassen sich die Schüler in einer Kleingruppe stärker motivieren und gelangen zu Erfolgserlebnissen, die für eine positive Einstellung zu Bewegung/Sport wichtig ist.

Die Übungen, die hier durchgeführt werden, sollen zu einer Förderung der koordinativen Fähigkeiten führen.
Im Grundschulsport kann man fünf koordinative Fähigkeiten bestimmen:

Orientierungsfähigkeit:
Die Fähigkeit, bei gewollten und ungewollten Bewegungen die Orientierung im Raum nicht zu verlieren.

Reaktionsfähigkeit:
Die Fähigkeit, auf verschiedene Reize schnell zu reagieren.

Gleichgewichtsfähigkeit:
Die Fähigkeit, den Körper im Gleichgewicht zu halten bzw. das Gleichgewicht wieder herzustellen.

Rhythmusfähigkeit:
Die Fähigkeit, einen Bewegungsablauf jeweils in dem ihm eigenen Raum auszuführen.

Differenzierungsfähigkeit:
Die Fähigkeit, einen Bewegungsablauf sicher, ökonomisch und genau durchführen, wobei die Dosierung des Krafteinsatzes eine wichtige Rolle spielt.

 

Neuigkeiten

Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit unserer neuen Schulsozialarbeiterin Frau Barton!

Qualitätssiegel

guetesiegel_farbig

Wichtige Termine

Am 10.2.2012 werden die Kopien der Zeugnisse ausgegeben. Den folgenden Montag (13.2.2012) werden die unterschriebenen Zeugnisse dann gegen das Original eingetauscht. Bei Gesprächsbedarf wenden Sie sich bitte an die Klassenlehrerinnen.

Bewegl. Ferientage

Bewegliche Ferientage
2011/12:

30.4.2012 (Tag vor dem ersten Mai)

18.5.2012 (Tag nach Christi Himmelfahrt)

8.6.2012 (Tag nach Fronleichnam) 

Terminkalender

Terminkalender 2011/12