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Dienstag 07 Feb 2012
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Ludwig Uhland PDF Drucken E-Mail

ludwig uhlandWer war Ludwig Uhland?

Ludwig Uhland (1787-1862)

Der als schwäbischer Dichter bekannte Ludwig Uhland kam 1787 in Tübingen zur Welt und starb in seiner Geburtsstadt 75 Jahre später.
Dazwischen lag ein Leben, das einen Dichter, Rechtsanwalt und vor allem auch einen Politiker hervorbrachte.
Gerade letzteres tritt allzu oft hinter dem Dichter Uhland zurück.

Er stammte aus einer Gelehrtenfamilie und studierte in Tübingen Rechtswissenschaften und Philologie. Nach einem Aufenthalt in Paris war er Anwalt und schließlich auch zwei Jahre Sekretär im Justizministerium in Stuttgart. Schon von 1819 bis 1826 war Uhland als Tübinger Abgeordneter in der Ständeversammlung und arbeitete an einer neuen Verfassung mit. Dann verzichtete er auf eine Wiederwahl. In den Jahren 1833 bis 1838 zog er als liberaler Abgeordneter ins Stuttgarter Parlament und in der unruhigen Zeit 1848/49 fand man ihn als Abgeordneten der Frankfurter Nationalversammlung. Dort hielt er u.a. eine bekannt gewordene Rede gegen das Erbkaisertum. 1848 hatte er gar die Chance, württembergischer Innenminister zu werden, was er jedoch ablehnte.

In Tübingen lehrte er als Professor für deutsche Sprache und Literatur. Nach seiner politischen Karriere zog er sich in seine Heimatstadt zurück und lebte als Privatgelehrter.

Im Rahmen der Germanistik fand Uhland mit seinem Werk über den mittelalterlichen Minnesänger Walther von der Vogelweide große Beachtung. Ebenso bekannt ist seine Sammlung von hoch- und niederdeutschen Volksliedern.

Bekannt wurde Uhland als Meister der Ballade und des Liedes. Seine Balladen greifen fast immer auf historische Stoffe oder Sagen zurück, beispielsweise "Bertran de Born" oder "Das Glück von Edenhall". Viele seiner schlichten, volksnahen Lieder sind mit der Zeit zu echten Volksliedern geworden wie "Ich hatt' einen Kameraden" oder "Der Wirtin Töchterlein".

Als Dichter war er außerordentlich erfolgreich. Seine Werke erreichten bis 1875 stattliche 60 Auflagen, das entsprach 200 000 Exemplaren. Zusammen mit Heinrich Heine gehörte er zu den populärsten Dichtern seiner Zeit.
1820 heiratete Ludwig Uhland Emilie Vischer (1799 - 1881), Tochter einer gut situierten Kaufmannsfamilie aus Calw.

Uhland, der auch ein bedeutender Sprach- und Literaturhistoriker war, starb am 13. November 1862 in seiner Heimatstadt.


(Quelle: www.lurs.tut.bw.schule.de)

 

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Am 10.2.2012 werden die Kopien der Zeugnisse ausgegeben. Den folgenden Montag (13.2.2012) werden die unterschriebenen Zeugnisse dann gegen das Original eingetauscht. Bei Gesprächsbedarf wenden Sie sich bitte an die Klassenlehrerinnen.

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